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Stiftung Dr. Roland Röhl
Neues Rathaus - 37070 Göttingen
Presseinformation
Göttingen. Der Göttinger Friedenspreis 2011 geht zu gleichen Teilen an die Gruppen "Ohne Rüstung Leben" und "Arbeitsgruppe Rüstungsexporte der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE)". Das teilte ein Sprecher der Stiftung Dr. Roland Röhl am Mittwoch in Göttingen mit.
| Die Ökumenische Aktion "Ohne Rüstung Leben" will Krieg verhindern, Gewalt reduzieren und Frieden schaffen. Impuls für die Gründung von "Ohne Rüstung Leben" war ein Appell der Weltkirchenkonferenz 1975 in Nairobi: "Die Kirche sollte ihre Bereitschaft betonen, ohne den Schutz von Waffen zu leben und bedeutsame Initiativen ergreifen, um auf eine wirksame Abrüstung zu drängen." Mit Dialog und Protest, Aktion und Lobbyarbeit engagiert sich "Ohne Rüstung Leben" gegen Rüstungsexporte und Kleinwaffen, für eine atomwaffenfreie Welt und für den Ausbau des Zivilen Friedensdienstes.
Die Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) ist ein ökumenischer, evangelisch-katholischer Arbeitsverbund zur Entwicklungspolitik. Als gemeinsame Stimme der beiden großen Kirchen in Deutschland will die GKKE dem Gedanken der einen Welt in unserem Land politisches Gewicht verleihen. Sie führt Dialoge mit Parlament, Regierung und gesellschaftlichen Interessengruppen zu Fragen der Nord-Süd-Politik und der Entwicklungszusammenarbeit.
Der Göttinger Friedenspreis wird am 5. März 2011 ab 11:00 Uhr in der Aula der Georg-August-Universität in Göttingen verliehen. Der Preis ist mit 3000 Euro dotiert. Stifter war der Göttinger Wissenschaftsjournalist Dr. Roland Röhl. Röhl war am 24. Dezember 1997 an Krebs gestorben, er hatte in seinem Testament verfügt, daß sein Nachlaß für die Bildung des Stiftungsvermögens verwendet wird. Der promovierte Chemiker befaßte sich als Journalist vor allem mit Fragen der Sicherheitspolitik sowie der Konflikt- und Friedensforschung. " |
Kontakt:
Klaus Riechel
0551/541326
riechel@goettinger-friedenspreis.de |